Die Reise unseres Lebens: Kanada – Ein Tagebucheintrag

Die Reise unseres Lebens: Kanada – Ein Tagebucheintrag

Die Reise unseres Lebens: Kanada – Ein Tagebucheintrag

Manchmal führt uns das Leben an Orte, die uns für immer prägen. Für meinen Mann Norman und mich war es Kanada – ein Land, das uns nicht nur durch seine atemberaubende Natur, sondern auch durch das Wiedersehen mit unserer Freundin Cindy ein unvergessliches Erlebnis beschert hat. Cindy lebt seit fünf Jahren in Kanada und arbeitet auf einer Ranch. Diese Reise war nicht nur ein Abenteuer, sondern auch eine Begegnung mit einer besonderen Freundin, die wir seit Jahren nicht mehr gesehen hatten.

Der Anfang: Frankfurt nach Vancouver

Unsere Reise begann in Frankfurt. Nach einem langen Flug landeten wir schließlich in Vancouver, wo wir von einer Freundin von Cindy herzlich empfangen wurden. Sie bot uns für die ersten drei Tage ihres Hauses als Unterkunft an. Am Abend trafen wir Cindy endlich wieder. Die Freude, sie nach fünf Jahren wiederzusehen, war überwältigend – ein Moment, den wir so schnell nicht vergessen werden.

Erste Eindrücke in Vancouver

Die ersten Tage verbrachten wir in Vancouver, einer Stadt, die uns mit ihrer Kombination aus moderner Architektur und beeindruckender Natur sofort in ihren Bann zog. Besonders in Erinnerung bleibt uns der Besuch eines Eishockeyspiels der Vancouver CANUCKS– ein echtes kanadisches Erlebnis. Die Energie in der Arena, die Begeisterung der Fans und die Intensität des Spiels waren einfach unglaublich. Es war der perfekte Auftakt zu unserer Reise.

 

Durch die Rocky Mountains: Wildnis und Freiheit

Von Vancouver aus starteten wir unsere Reise in die Rocky Mountains. Norman, Cindy und ich ließen uns treiben, ohne einen festen Plan. Wir buchten unsere Unterkünfte spontan, meist einen Tag vorher, über Booking oder Airbnb – diese Flexibilität machte den Reiz unserer Reise aus.

Im November zeigte sich die Landschaft von einer ganz besonderen Seite. Der Indian Summer war fast verblüht, die ersten Schneefälle hatten die Rockies in eine eisige Schönheit verwandelt. Wir durchquerten die berühmten Nationalparks Banff und Jasper und wurden immer wieder von den majestätischen Panoramen überrascht. Die schneebedeckten Gipfel, kristallklaren Seen und weiten Täler raubten uns den Atem.

Unterwegs hatten wir das Glück, viele Wildtiere zu sehen – Elche, Bergziegen und schließlich sogar einen Grizzly. Es war, als ob die Natur uns ihre Geheimnisse offenbaren wollte. Die Tage in den Rockies waren ein Erlebnis, das wir so schnell nicht vergessen werden.

Zurück zur Ruhe: Cindys Ranch in Chilcotin

Nach einer Woche in den Bergen näherten wir uns Cindys Zuhause. Ihre Ranch liegt etwa acht Stunden nördlich von Vancouver in der Nähe von Williams Lake. Von dort aus ging es noch zwei weitere Stunden durch abgelegene Landschaften, bis wir schließlich die Ranch erreichten.

Hier, mitten in der kanadischen Wildnis, erlebten wir eine ganz andere Seite des Landes. Die Abgeschiedenheit, die unberührte Natur und die Ruhe waren beeindruckend. Cindy zeigte uns ihr Leben auf der Ranch – von der Arbeit mit den Tieren bis zu den langen Fahrten, die sie für Besorgungen auf sich nehmen muss.

Gemeinsam verbrachten wir die Abende in der gemütlichen Ranch, erzählten Geschichten und genossen die Nähe zur Natur. Diese Tage waren voller Entspannung, Verbundenheit und neuer Eindrücke.

Begegnung mit einem Trapper: Fritz Dieck und sein wildes Leben

Ein besonderes Highlight unserer Reise war die Begegnung mit Fritz Dieck, einem über 80-jährigen Trapper, der seit über 40 Jahren in Kanada lebt. Gemeinsam mit seiner Frau Gabriela verbrachten wir einen unvergesslichen Abend. Fritz ist ein begnadeter Geschichtenerzähler und hat vor Kurzem sein Buch Mein wildes Leben auf zwei Kontinenten veröffentlicht, in dem er seine Abenteuer festgehalten hat.

Ein besonderes Erlebnis war das Abendessen: Zum ersten Mal probierten wir Biberfleisch – den Geschmack würde ich beschreiben als Mischung zwischen Wild- und Entenfleisch. Wir waren überrascht, wie köstlich es war.

Diese Abende mit Fritz und Gabriela waren voller spannender Geschichten und werden uns immer in Erinnerung bleiben. Sein Buch wird uns dabei helfen, diese Momente noch lange lebendig zu halten.

Ein unvergesslicher Ausflug: Zum Chilko Lake

Einer der letzten Höhepunkte unserer Reise war ein Ausflug von der Big Creek Lodge aus zum beeindruckenden Chilko Lake. Früh am Morgen bereiteten wir Wraps für unser Picknick vor, packten die Hunde ein und machten uns auf den Weg. Der Chilko Lake, der größte natürliche hochgelegene See in British Columbia, lag etwa vier Stunden Fahrt entfernt – größtenteils über Schotterstraßen.

Schon die Fahrt dorthin war ein Abenteuer für sich. Die weite Wildnis um uns herum, die unberührte Natur und das Gefühl, wirklich abseits der Zivilisation unterwegs zu sein, machten diesen Tag besonders. Unterwegs entdeckten wir Wildpferde und zahlreiche Tierspuren im Schnee – eine ständige Erinnerung daran, dass wir hier in der Heimat von Grizzlybären und anderen Wildtieren unterwegs waren. Aus diesem Grund hatten wir auch unser Bärenspray griffbereit.

Als wir schließlich den Chilko Lake erreichten, waren wir überwältigt von der Schönheit dieses Ortes. Der See lag eingebettet in die umliegenden Berge, das Wasser funkelte in den klarsten Blautönen, die ich je gesehen habe. Die Weite und Ruhe dieses Ortes hinterließen einen tiefen Eindruck bei uns allen. Gemeinsam genossen wir unser Picknick, während die Hunde umherliefen und die frische Luft aufsogen.

Dieser Ausflug war ein perfekter Abschluss unserer Reise und ein weiterer Beweis für die unvergleichliche Schönheit Kanadas. Es war ein Moment, der uns erneut daran erinnerte, wie wichtig es ist, die Natur zu bewahren und ihre Wunder zu schätzen.

Ein Fazit voller Dankbarkeit

Unsere Reise nach Kanada war eine Erfahrung, die Norman und mir für immer in Erinnerung bleiben wird. Es war nicht nur die atemberaubende Landschaft, die uns berührt hat, sondern vor allem die Zeit mit Cindy und die besonderen Momente, die wir gemeinsam erlebt haben.

Mit dieser Reise habe ich nicht nur unvergessliche Bilder eingefangen, sondern auch die Kraft und Schönheit der Natur sowie die Bedeutung von Freundschaft neu zu schätzen gelernt. Kanada hat uns verzaubert – und ich freue mich, diese Eindrücke mit euch zu teilen.

Euer Andy

Top Fotospots Madeira, mit dem Auto über die Insel

Top Fotospots Madeira, mit dem Auto über die Insel

Eine Reise, Erweiterung der Sinne. Auszeit für die Seele. Kraft schöpfen für den Alltag.

Auch in diesem Jahr gönne ich mir die Zeit für eine kleine Reise, begleitet von meinem Mann Norman. Wir haben schon so einige Reisen zusammen geplant und erlebt. Außerdem ein ständiger Begleiter der Reise: natürlich die Kamera.

Wollt ihr selbst einmal die Insel bereisen? Ich werde jedes Bild mit dem jeweiligen Ort kennzeichnen, so kann es als Inspiration und so vielleicht als Anhaltspunkt für deine Reise dienen.

los gehts:

Auf einer ziemlich kurzen Landepiste kommen wir Ende Oktober auf der Insel an. Mit 23 Grad kann man sich hier doch nochmal ein paar Tage Sommer zurückholen. Mit der App BOLT (ähnlich wie UBER) ordern wir uns eine Fahrgelegenheit nach Funchal. Funchal ist die größte Stadt auf der Insel und gute 20 Autominuten vom Flughafen entfernt. Über SecretEscape haben wir ein gut gelegenes Hotel mit Meerzugang gebucht.

 

Zunächst erkunden wir Funchal zu Fuß. Zuerst fallen die großen Schiffe ins Auge AIDA und co. bringen unter der Woche ordentlich Bewegung in den Hafen.

 

Gleich am nächsten Tag organisieren wir uns ein Auto, online gebucht direkt am Vortag über „7M Rent a Car“. Die Übernahme war unkompliziert mit dem üblichen Prozedere wie bei heimischen Autovermietungen. Für eine Woche zahlen wie 216€. Dank E-Auto tanken wir den Strom kostenfrei in unserem Parkhaus am Hotel.

Los geht´s in Richtung Osten. Vorbei am Flughafen erreichen wir Ponta de São Lourenço, den östlichsten Punk den man mit dem Auto erreichen kann. Wir starten unsere 4-stündige Wandertour vorbei an herrlichen Panoramen.

1. Fotohighligt: Ponto de Vista & Ponta do Furado

 

Miradouro Ponta do Furado

2. Fotohighligt: Furna do Porto da Cruz

 

Furna do Porto da Cruz

3. Fotohighligt: PARQUE FLORÉSTAT DAS QUEIMADAS

 

4. Fotohighligt: Baía de Câmara de Lobos

 

5. Fotohighligt: Ponta do Sol

 

6. Fotohighligt: Wasserfall von Anjos

Von Ponta do Sol ist es nicht weit den Wasserfall zu erreichen, der direkt auf die Straße trifft. Durch zwei alte Tunnelabschnitte liefen wir ca. 20 min., vorbei an einzigartiger Street-Art die mit Steinen auf die Wand gekratzt wurde.

7. Fotohighligt: Museu de Arte Contemporânea da Madeira (Mudas)

 

8. Fotohighligt: Miradouro da Garganta Funda

 

9. Fotohighligt: Miradouro da Garganta Funda

 

 

10. Fotohighligt: Fanal Pond

 

 

11. Fotohighligt: Miradouro da Ribeira da Janela

 

12. Fotohighligt: Monte Palace Madeira

 

13. Fotohighligt: Funchal bei Sonnenuntergang (São Gonçalo)

 

Impressionen:

 

 

Reisebericht / wandern im Appenzellerland – Schweiz

Reisebericht / wandern im Appenzellerland – Schweiz

Reisebericht / wandern im Appenzellerland – Schweiz

Mit freudiger Erwartung traten meine Reisebegleitung Norman und ich eine Panoramatour in das Appenzeller Land (Schweiz) an. Zu dieser Reise kam es eher zufällig. Meine langjährige Freundin, Monique, gewann vor einiger Zeit in der Zeitschrift ‚Landlust‘ eine Bergtour mit Übernachtung im Lager auf den Berghütten auf über 2000m über dem Meeresspiegel.

Ausgestattet mit Gutscheinen vom Appenzeller Tourismus die eine Vielzahl an Extras für uns enthielten: zwei gefüllte Wanderrücksäcke mit Buch (Ein Appenzeller-Käse-Krimi), Gebäck (Appenzeller Bärli-Biber), Getränk, Appenzeller Schnaps, Sitzkissen und  je zwei Gutscheine für 50 CHF. Da wir im Vorfeld nicht wussten wie die Beschaffenheit des Rucksackes ist, rüsten wir unsere privaten Wandertaschen. Auf einem der Parkplätze an der Straße zwischen Schwende und Weissbad starteten wir mit unserer Tour. Auf der folgenden Wanderkarte zeichne ich die Wegstrecke mit grün ein.

 

 

 

Unsere letzte Bergtour ist schon einige Zeit her, sodass nach den ersten 10 Minuten des Aufstieg Zweifel aufkamen. „Oh Gott – wir wollen heute noch bis zum Rotsteinpass laufen“  pustete ich schon nach dem ersten Hügel. Nach einigen Höhenmetern waren die Gedanken schnell verflogen, den die Ruhe und das sich ständig ändernde Panorama zog uns immer weiter über die Berge. Vorbei an festen Ausichtspunkten mit knallroten Bänken, bewohnten Hütten (wahrscheinlich Urlauber) und den ersten Kühen mit typischem Glockengeläut. Um die Wiederkäuer machten wir respektvoll einen großen Bogen.

Unser erster Wandertag führte uns von Weissbad über Lehmen, Scheidegg zum Kronberg. In der ersten Planung war angedacht, dass wir am Kronberg den ersten Übernachtungsgutschein nutzen. Die Hütte ist jedoch nur zur Übernachtung geöffnet, wenn mindestens 10 Übernachtungsgäste angemeldet sind. Da dies nicht der Fall war, beschlossen wir schon im Vorfeld, am ersten Tag den Rotsteinpass zu erreichen. Der Kronberg wurde nun zur Halbzeit.

 

 

 

Unser nächstes Ziel vom Kronberg war die Schwägalp, von dort ging es das einzige mal mit der Gondel weiter zum Säntis (2502m). Die Wandertour war nicht so anstrengend wie die erste Etappe des Tages. Wir hielten an einem Haus um unsere Wasservorräte aufzufüllen. Ein Mann begrüßte uns aus seinem Stall heraus sehr freundlich. Er lebt mit seiner Frau den ganzen Sommer über in den Bergen, beide versorgen hier Kühe und Schweine. Aus der gewonnen Milch wird, wie fast überall hier in de Bergen, Käse produziert. Ein gut verpacktes Stück Käse bekamen wir für unsere Tour mit. Weiter ging es durch kurze Waldabschnitte, dann wieder über Wiesen mit unzähligen Kuhfladen umrahmt von traumhaften Panoramen. Nach etwa zwei Stunden kamen wir an der Schwägalp bzw. an der Liftanlage an. Hier nutzen wir unseren ersten Gutschein, für rund 60 CHF und fuhren mit der Gondel zum Säntis. In der Gondel saßen nur die Frau die Liftanlage bediente und wir, denn gegen 18:00 Uhr führen die Besucher nur noch ins Tal.

 

 

Wir wurden während der 7 minütigen Fahrt vor einem Unwetter gewarnt und sollten nach Ankunft sofort in Richtung Rotsteinpass aufbrechen. „Gesagt getan“ wir brachen gleich zu unserer letzten Etappe des Tages auf. Wir wussten nicht, dass dieses Stück das anspruchsvollste Wanderstück der gesamten Bergtour würde – aber seht selbst …

 

 

Die Gefahr an dieser 1,5 stündigen Wegstrecke war, sich nicht von der Naturgewalt Berge ablenken zu lassen, jeder Schritt sollte gut durchdacht sein um auf diesem Pass einen festen Stand zu haben. Wir nutzen statt dessen kurze Pausen an großzügigen Platos für die Fernsicht und Fotos.

Nach Ankunft im ersten Berggasthof waren wir heilfroh, dass wir den Pass gut überstanden hatten. Nun wollten wir nur noch Duschen, Essen und Schlafen. Wir wurden in unser Lager geführt, auf diesen sehr urbanen Style haben wir uns im Vorfeld eingestellt. 8 Matratzen die aneinander gelegt waren, im Nebenraum ohne Zwischentür waren es genauso viele Matratzen. Da die Ferienzeit vorbei war, hatten wir Glück, dass nur vereinzelte Lagerplätze belegt waren. Nicht so viel Glück hatten wir mit den Duschen. Diese waren im wahrsten Sinne des Wortes trocken gelegt. Es gab nur noch sehr wenig Wasser in den vorrätigen Tanks. Somit mussten wir uns mit einer Handvoll kaltem Wasser bettfertig machen. Das Essen zuvor war hervorragend. Gut gesättigt von einem Gerstensüppchen und Geschnetzeltes mit Spätzle gingen wir ins Bett. Kurze Zeit später kam das angekündigte Gewitter. Das Schauspiel konnte man sich am Fenster nicht entgehen lassen. So saßen wir noch eine Stunde mit eindrucksvollem Abendprogramm und bestaunten das Naturschauspiel.

 

 

Nach der Nacht und einem Frühstück mit Brot, Käse, Konfitüre und einer heißen Schokolade ging es in Tag zwei. Diesen wollten wir etwas gelassener gestallten als Tag eins. Zunächst gingen wir bei aufgehender Sonne wieder abwärts. Zur Vorbeugung von Knieschmerzen hatte ich mein rechtes Knie von Anfang an bandagiert, da ich schon öfter beim Joggen Probleme damit hatte. Zum Glück hatte ich während der gesamten Wandertour keine Probleme.

 

 

Rotseinpass zum Seealbsee war unser Ziel für den zweiten Tag. Etwa vier Stunden liefen wir meist bergab. Gegen 13:00 Uhr waren wir schon an unserem Ziel angekommen. Empfangen wurden wir von einer Herde Geißen, die uns gleich zu einem Glas Milch eingeladen haben. Ein kleiner Junge dekorierte die Tiere mit seinem Cap. Wir hatten in jedem Fall Spaß dabei.

 

 

Zum Abend hin machte sich Unruhe im Tal breit, der Hubschrauber flog hin und her und umkreiste immer das selbe Gebiet. Später sprachen wir mit dem Gastwirt des Berggasthaus und er meinte, es ist nicht selten das Kühe von steilen Hängen abstürzten. Vermutlich hatte sich so ein Unglück abspielt.

Tag drei begann für mich sehr früh. Mit den ersten Sonnenstahlen verließ ich das Haus für ein paar Aufnahmen am See.

 

 

Tag 3. Aufbruch nach dem Frühstück vom Seealbsee über Bogartenlücke, Fählensee, vorbei oberhalb des Sämtisersee zum letzten Berghaus Ruhesitz.

 

 

Nun waren wir fast an der Bergspitze angekommen und uns erwartete eine völlig neues Panorama. Es gab auf einmal wieder viel Neues zu entdecken. Eine ganz andere Vielfalt an Pflanzen beispielsweise.

 

 

Vielleicht ist euch mein „Compagnon“ aufgefallen. Mein Rucksack ist ein ständiger Begleiter geworden in Beruf und Freizeit. Die hochwertigen Materialien und nicht zuletzt die Optik macht ihn zu meinem persönlichen Compagnon.

Nach unserer Mittagspause am Fählensee und Berggasthaus Bollenwees führte der Weg auf der Ebene weiter. Die Wanderung bestritten wir mit einer Leichtigkeit. Ich glaube auf diesem Stück hatten wir den meisten Spaß …

 

 

Sicher musstet ihr auch schmunzeln über die Kuh namens Norman oder den Geißen die sich vor dem Haus ziemlich breit machten um ihre Mittagsruhe zu halten. Wir näherten uns nun langsam dem Ziel unserer Tour. Bis zum letzten Berggasthof waren es jetzt viellicht noch zwei Stunden und am kommenden Tag ging es wieder zurück nach Dresden. Es wurde  Zeit nochmal etwas Käse zu kaufen. …

 

 

Es wurde Abend und eine Herde Geißen machte sich auf den Weg zurück zum Stall. Es gibt Momente die kann man nicht beschreiben, seht einfach selbst …

 

 

Tag 4. Laufen war genug, die letzten Meter zurück zum Auto ging es mit dem Roller.

 

 

Zum Abschluss wollten wir noch einmal nach Appenzell. Monique, ohne die wir den Trip wahrscheinlich nicht in dieser Form erlebt hätten, sollte natürlich noch ein Souvenir und Bergkäse bekommen.

 

 

Ein letzter Tipp: es gibt auf dieser Tour einen Whiskytrek. Jedes der 27 Berggasthäuser lagert seinen eigenen und individuellen Whisky. Für Kenner und genißer ist diese Tour sicher etwas ganz besonderes.

 

 

Abschließend möchte ich sagen, dass ich gern noch einmal wiederkomme. Drei Tage in den Bergen ist nicht mit einem anderen Trip zu vergleichen. Die Luft und Ruhe, die ausnahmslose Freundlichkeit des Schweizer-Folkes bringt einen besonderen Ausgleich für den manchmal sehr fordernden Alltag. Wir grüßen an dieser Stelle noch einmal alle, die uns auf dem Weg begegnet sind.

 

 

Hat euch der Reisebericht Inspiriert, möchtet ihr mehr davon oder gibt es Informationen die in Zukunft noch wichtig sind? dann schriebt mir gern euer Feedback. >> KONTAKT <<

 

Preisübersicht:

Parkplatz: 0 €
Bergfahrt: 29,00 € /Person
Übernachtung im Lager Berggasthaus: 45 € /Person
Übernachtung in Lagern über Kuhstall: 0 €
Auffüllen der Wassertanks: 0 €
Essen im Berggasthaus (Suppe, Hauptgericht und Getränk): 30-35 € /Person
Radler (Panache): 5-7 €
Duschmarken im Berggasthaus: 4 Minuten - 3 €


Zum Frühstück nach Prag, von Dresden nur ein Katzensprung entfernt

Zum Frühstück nach Prag, von Dresden nur ein Katzensprung entfernt

Zum Frühstück nach Prag, von Dresden nur ein Katzensprung entfernt

Prag, auch bekannt als die goldene Stadt – ein Ort der seines gleichen auf der Welt sucht. Während eines Stadtspaziergangs verstand ich den Namen „Goldenes Prag“. Die mit Gold verzierten Dächer und Türme der zahlreichen Kirchen funkeln im Sonnenschein – ein wunderschöner Anblick. Doch nicht nur die schönen Dächer Prags verzauberten mich. Die Stadt ist so vielseitig. An jeder Ecke gibt es etwas zu entdecken. Historische Gebäude wechseln sich mit modernen Bauten ab. Links und rechts der Touristenströme findet man verwinkelte Gässchen, gemütliche Cafe’s und wunderschöne Aussichtspunkte auf die Moldau mit Ihrem regen Schiffsverkehr.

Wir hatten Glück und der Touristenansturm hielt sich aufgrund der allgegenwärtigen Corona-Situation in Grenzen. Normalerweise drängen sich im September die Menschen dicht an dicht über die Karlsbrücke. Doch in diesem Jahr hatten wir die Möglichkeit die Vorzüge von Prag, von der sonst so überlaufenden Karlsbrücke, zu genießen. Die zahlreichen Künstler boten in traumhafter Kulisse Ihre Werke feil und inspirierten mich beim Fotografieren. Die Vielzahl touristischer Angebote lässt die Stadt um so quirliger erscheinen. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten die Stadt zu erkunden. Mit einem Guide zu Fuß, dem E-Roller, einem Oldtimer im Cabriolook, dem Schiff einer historischen Straßenbahn oder doch lieber einem Hop on Hop off Bus. Bei letzterem sollte man aufpassen, nicht übers Ohr gehauen zu werden. Für viel Geld kann es einem passieren, dass die 1,5 stündige Stadtrundfahrt aufgrund fehlender Kopfhörer lautlos erfolgt. Aber bekannterweise sind das ja die Geschichten, über welche man sich auch noch Jahre später kaputt lachen kann. Auch so etwas gehört eben zu einem aufregenden Städtetrip.

Mit eine Vielzahl schöner Bildern im Gepäck und noch mehr Eindrücken im Kopf kehre ich in mein schönes Dresden zurück und freue mich auf meinen nächsten Trip in eine der schönsten Städte Osteuropas- ganz in meiner Nähe.

Ein Tag in Amsterdam: Eindrücke und Highlights einer faszinierenden Stadt

Ein Tag in Amsterdam: Eindrücke und Highlights einer faszinierenden Stadt

Amsterdam ist immer eine Reise wert, besonders für diejenigen, die die Stadt auf eigene Faust erkunden möchten. Während meines letzten Ausflugs nach Amsterdam habe ich die Stadt von ihrer schönsten Seite erlebt und dabei viele besondere Details entdeckt. Die charmanten Gassen, historischen Gebäude und lebendigen Plätze bieten unzählige Fotomotive, die den Alltag und die Einzigartigkeit Amsterdams festhalten.
Obwohl ich privat unterwegs war, konnte ich die authentische Atmosphäre der Stadt hautnah erleben und in meinen Bildern einfangen. Jeder Moment in Amsterdam erzählt eine Geschichte – sei es die Ruhe der Grachten, das geschäftige Treiben auf den Märkten oder die versteckten Schätze abseits der Touristenpfade.

Besonders beeindruckend fand ich die vielen Fahrräder, die das Stadtbild prägen und Amsterdam eine einzigartige Dynamik verleihen. Die Einheimischen bewegen sich fast ausschließlich mit dem Fahrrad fort, was der Stadt eine entspannte, aber zugleich lebhafte Atmosphäre verleiht. Während meines Spaziergangs entlang der Grachten konnte ich die wunderschöne Architektur der schmalen Häuser bewundern, die sich in den Kanälen spiegeln und ein malerisches Bild ergeben. Auch die kleinen Boutiquen und gemütlichen Cafés, die sich in den Seitenstraßen verstecken, laden dazu ein, die Stadt in einem gemächlichen Tempo zu erkunden und sich treiben zu lassen.

Ein weiteres Highlight meines Ausflugs war der Besuch eines der vielen Museen, die Amsterdam zu bieten hat. Das Van Gogh Museum mit seinen beeindruckenden Kunstwerken oder das Anne-Frank-Haus, das einen tiefen Einblick in die Geschichte bietet, sind nur zwei der vielen kulturellen Schätze, die die Stadt bereithält. Jeder Ort, den ich besuchte, erzählte eine eigene Geschichte und trug dazu bei, dass mein Tag in Amsterdam zu einem unvergesslichen Erlebnis wurde. Der Mix aus Kultur, Geschichte und moderner Urbanität macht Amsterdam zu einem Reiseziel, das immer wieder aufs Neue fasziniert und begeistert.

Bilderreportage: Unvergessliche Eindrücke aus Vietnam, Kambodscha und Thailand

Bilderreportage: Unvergessliche Eindrücke aus Vietnam, Kambodscha und Thailand

Rückrufwunsch
*
*
*