von Andy Paulik | Sep. 9, 2021 | Allgemein, Privates, Reisen
Reisebericht / wandern im Appenzellerland – Schweiz
Mit freudiger Erwartung traten meine Reisebegleitung Norman und ich eine Panoramatour in das Appenzeller Land (Schweiz) an. Zu dieser Reise kam es eher zufällig. Meine langjährige Freundin, Monique, gewann vor einiger Zeit in der Zeitschrift ‚Landlust‘ eine Bergtour mit Übernachtung im Lager auf den Berghütten auf über 2000m über dem Meeresspiegel.
Ausgestattet mit Gutscheinen vom Appenzeller Tourismus die eine Vielzahl an Extras für uns enthielten: zwei gefüllte Wanderrücksäcke mit Buch (Ein Appenzeller-Käse-Krimi), Gebäck (Appenzeller Bärli-Biber), Getränk, Appenzeller Schnaps, Sitzkissen und je zwei Gutscheine für 50 CHF. Da wir im Vorfeld nicht wussten wie die Beschaffenheit des Rucksackes ist, rüsten wir unsere privaten Wandertaschen. Auf einem der Parkplätze an der Straße zwischen Schwende und Weissbad starteten wir mit unserer Tour. Auf der folgenden Wanderkarte zeichne ich die Wegstrecke mit grün ein.
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Unsere Route – grün
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Tagesrucksack Appenzell Tourismus
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Gutschein 50 CHF
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Compagnon Foto- u. Wanderrucksack
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Parkplatz Weissbad
Unsere letzte Bergtour ist schon einige Zeit her, sodass nach den ersten 10 Minuten des Aufstieg Zweifel aufkamen. „Oh Gott – wir wollen heute noch bis zum Rotsteinpass laufen“ pustete ich schon nach dem ersten Hügel. Nach einigen Höhenmetern waren die Gedanken schnell verflogen, den die Ruhe und das sich ständig ändernde Panorama zog uns immer weiter über die Berge. Vorbei an festen Ausichtspunkten mit knallroten Bänken, bewohnten Hütten (wahrscheinlich Urlauber) und den ersten Kühen mit typischem Glockengeläut. Um die Wiederkäuer machten wir respektvoll einen großen Bogen.
Unser erster Wandertag führte uns von Weissbad über Lehmen, Scheidegg zum Kronberg. In der ersten Planung war angedacht, dass wir am Kronberg den ersten Übernachtungsgutschein nutzen. Die Hütte ist jedoch nur zur Übernachtung geöffnet, wenn mindestens 10 Übernachtungsgäste angemeldet sind. Da dies nicht der Fall war, beschlossen wir schon im Vorfeld, am ersten Tag den Rotsteinpass zu erreichen. Der Kronberg wurde nun zur Halbzeit.
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Start in Weissbad
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… schöne Aussicht von der Bank
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Lehmen
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überall frisches Quellwasser
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Scheidegg
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Scheidegg
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erste Stärkung des Tages
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Aussicht vom Kronberg
Unser nächstes Ziel vom Kronberg war die Schwägalp, von dort ging es das einzige mal mit der Gondel weiter zum Säntis (2502m). Die Wandertour war nicht so anstrengend wie die erste Etappe des Tages. Wir hielten an einem Haus um unsere Wasservorräte aufzufüllen. Ein Mann begrüßte uns aus seinem Stall heraus sehr freundlich. Er lebt mit seiner Frau den ganzen Sommer über in den Bergen, beide versorgen hier Kühe und Schweine. Aus der gewonnen Milch wird, wie fast überall hier in de Bergen, Käse produziert. Ein gut verpacktes Stück Käse bekamen wir für unsere Tour mit. Weiter ging es durch kurze Waldabschnitte, dann wieder über Wiesen mit unzähligen Kuhfladen umrahmt von traumhaften Panoramen. Nach etwa zwei Stunden kamen wir an der Schwägalp bzw. an der Liftanlage an. Hier nutzen wir unseren ersten Gutschein, für rund 60 CHF und fuhren mit der Gondel zum Säntis. In der Gondel saßen nur die Frau die Liftanlage bediente und wir, denn gegen 18:00 Uhr führen die Besucher nur noch ins Tal.
Wir wurden während der 7 minütigen Fahrt vor einem Unwetter gewarnt und sollten nach Ankunft sofort in Richtung Rotsteinpass aufbrechen. „Gesagt getan“ wir brachen gleich zu unserer letzten Etappe des Tages auf. Wir wussten nicht, dass dieses Stück das anspruchsvollste Wanderstück der gesamten Bergtour würde – aber seht selbst …
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Säntis (2502m)
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Ankunft Rotsteinpass
Die Gefahr an dieser 1,5 stündigen Wegstrecke war, sich nicht von der Naturgewalt Berge ablenken zu lassen, jeder Schritt sollte gut durchdacht sein um auf diesem Pass einen festen Stand zu haben. Wir nutzen statt dessen kurze Pausen an großzügigen Platos für die Fernsicht und Fotos.
Nach Ankunft im ersten Berggasthof waren wir heilfroh, dass wir den Pass gut überstanden hatten. Nun wollten wir nur noch Duschen, Essen und Schlafen. Wir wurden in unser Lager geführt, auf diesen sehr urbanen Style haben wir uns im Vorfeld eingestellt. 8 Matratzen die aneinander gelegt waren, im Nebenraum ohne Zwischentür waren es genauso viele Matratzen. Da die Ferienzeit vorbei war, hatten wir Glück, dass nur vereinzelte Lagerplätze belegt waren. Nicht so viel Glück hatten wir mit den Duschen. Diese waren im wahrsten Sinne des Wortes trocken gelegt. Es gab nur noch sehr wenig Wasser in den vorrätigen Tanks. Somit mussten wir uns mit einer Handvoll kaltem Wasser bettfertig machen. Das Essen zuvor war hervorragend. Gut gesättigt von einem Gerstensüppchen und Geschnetzeltes mit Spätzle gingen wir ins Bett. Kurze Zeit später kam das angekündigte Gewitter. Das Schauspiel konnte man sich am Fenster nicht entgehen lassen. So saßen wir noch eine Stunde mit eindrucksvollem Abendprogramm und bestaunten das Naturschauspiel.
Nach der Nacht und einem Frühstück mit Brot, Käse, Konfitüre und einer heißen Schokolade ging es in Tag zwei. Diesen wollten wir etwas gelassener gestallten als Tag eins. Zunächst gingen wir bei aufgehender Sonne wieder abwärts. Zur Vorbeugung von Knieschmerzen hatte ich mein rechtes Knie von Anfang an bandagiert, da ich schon öfter beim Joggen Probleme damit hatte. Zum Glück hatte ich während der gesamten Wandertour keine Probleme.
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Bötzel
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Bötzel
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Bötzel
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Bötzel
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Meglisalp
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Kirche bei Meglisalp
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Sicht auf den Seealbsee
Rotseinpass zum Seealbsee war unser Ziel für den zweiten Tag. Etwa vier Stunden liefen wir meist bergab. Gegen 13:00 Uhr waren wir schon an unserem Ziel angekommen. Empfangen wurden wir von einer Herde Geißen, die uns gleich zu einem Glas Milch eingeladen haben. Ein kleiner Junge dekorierte die Tiere mit seinem Cap. Wir hatten in jedem Fall Spaß dabei.
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Ankunft im Tal Seealbsee
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Baden im Alpsee
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In jedem Berggasthaus waren Hausschuhe Pflicht
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Zum Abend hin machte sich Unruhe im Tal breit, der Hubschrauber flog hin und her und umkreiste immer das selbe Gebiet. Später sprachen wir mit dem Gastwirt des Berggasthaus und er meinte, es ist nicht selten das Kühe von steilen Hängen abstürzten. Vermutlich hatte sich so ein Unglück abspielt.
Tag drei begann für mich sehr früh. Mit den ersten Sonnenstahlen verließ ich das Haus für ein paar Aufnahmen am See.
Tag 3. Aufbruch nach dem Frühstück vom Seealbsee über Bogartenlücke, Fählensee, vorbei oberhalb des Sämtisersee zum letzten Berghaus Ruhesitz.
Nun waren wir fast an der Bergspitze angekommen und uns erwartete eine völlig neues Panorama. Es gab auf einmal wieder viel Neues zu entdecken. Eine ganz andere Vielfalt an Pflanzen beispielsweise.
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Bogartenlücke
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Bogartenlücke
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Berggasthaus Bollenwees
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Fählensee
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Fählensee
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Fische füttern am Fählensee
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Fische füttern am Fählensee
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Ich und mein Compagnonbag
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Compagnon Bag
Vielleicht ist euch mein „Compagnon“ aufgefallen. Mein Rucksack ist ein ständiger Begleiter geworden in Beruf und Freizeit. Die hochwertigen Materialien und nicht zuletzt die Optik macht ihn zu meinem persönlichen Compagnon.
Nach unserer Mittagspause am Fählensee und Berggasthaus Bollenwees führte der Weg auf der Ebene weiter. Die Wanderung bestritten wir mit einer Leichtigkeit. Ich glaube auf diesem Stück hatten wir den meisten Spaß …
Sicher musstet ihr auch schmunzeln über die Kuh namens Norman oder den Geißen die sich vor dem Haus ziemlich breit machten um ihre Mittagsruhe zu halten. Wir näherten uns nun langsam dem Ziel unserer Tour. Bis zum letzten Berggasthof waren es jetzt viellicht noch zwei Stunden und am kommenden Tag ging es wieder zurück nach Dresden. Es wurde Zeit nochmal etwas Käse zu kaufen. …
Es wurde Abend und eine Herde Geißen machte sich auf den Weg zurück zum Stall. Es gibt Momente die kann man nicht beschreiben, seht einfach selbst …
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Sämtisersee
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Berggasthaus Ruhesitz
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Tag 4. Laufen war genug, die letzten Meter zurück zum Auto ging es mit dem Roller.
Zum Abschluss wollten wir noch einmal nach Appenzell. Monique, ohne die wir den Trip wahrscheinlich nicht in dieser Form erlebt hätten, sollte natürlich noch ein Souvenir und Bergkäse bekommen.
Ein letzter Tipp: es gibt auf dieser Tour einen Whiskytrek. Jedes der 27 Berggasthäuser lagert seinen eigenen und individuellen Whisky. Für Kenner und genißer ist diese Tour sicher etwas ganz besonderes.
Abschließend möchte ich sagen, dass ich gern noch einmal wiederkomme. Drei Tage in den Bergen ist nicht mit einem anderen Trip zu vergleichen. Die Luft und Ruhe, die ausnahmslose Freundlichkeit des Schweizer-Folkes bringt einen besonderen Ausgleich für den manchmal sehr fordernden Alltag. Wir grüßen an dieser Stelle noch einmal alle, die uns auf dem Weg begegnet sind.
Hat euch der Reisebericht Inspiriert, möchtet ihr mehr davon oder gibt es Informationen die in Zukunft noch wichtig sind? dann schriebt mir gern euer Feedback. >> KONTAKT <<
Preisübersicht:
Parkplatz: 0 €
Bergfahrt: 29,00 € /Person
Übernachtung im Lager Berggasthaus: 45 € /Person
Übernachtung in Lagern über Kuhstall: 0 €
Auffüllen der Wassertanks: 0 €
Essen im Berggasthaus (Suppe, Hauptgericht und Getränk): 30-35 € /Person
Radler (Panache): 5-7 €
Duschmarken im Berggasthaus: 4 Minuten - 3 €
von Andy Paulik | Juni 25, 2019 | Allgemein, Shooting
Die kleine Familie erwartet in den nächsten Wochen freudig ihren Nachwuchs. Diese aufregende und bedeutungsvolle Zeit im Leben der werdenden Eltern konnte ich während meiner Hochzeitssaison in stimmungsvollen Bildern festhalten. Es war mir eine besondere Freude, diesen Moment der Vorfreude und des Zusammenhalts bei einem entspannten Spaziergang durch die Natur zu dokumentieren. Die werdende Mutter, Christin Klar, eine talentierte und einfühlsame Traurednerin, hat am vergangenen Samstag ihre letzte freie Trauung vor der Geburt ihres zweiten Kindes durchgeführt. Ihre warme und emotionale Art, Paare zu begleiten und ihre Geschichten mit tiefem Verständnis und Herz zu erzählen, ist mir in besonderer Erinnerung geblieben. An dieser Stelle möchte ich ihre Arbeit jedem empfehlen, der eine authentische und berührende Trauung plant.
Unser Treffen fand am Tor von Schloss Albrechtsberg statt, einem der drei prächtigen Elbschlösser in Dresden, die für ihre beeindruckende Architektur und malerischen Gärten bekannt sind. Von dort aus begaben wir uns auf einen etwa zweistündigen Spaziergang durch den weitläufigen Park des Schlosses. Während dieser Zeit hatte ich das Vergnügen, zahlreiche intime und liebevolle Momente der kleinen Familie mit meiner Kamera festzuhalten. Die Harmonie und das Glück, das zwischen den beiden Eltern spürbar war, spiegelte sich in jeder Aufnahme wider und wird sicherlich eine wertvolle Erinnerung an diese besondere Phase ihres Lebens sein.
>>> www.christinklar-freiereden.de




von Andy Paulik | Feb. 12, 2019 | Allgemein
Ein schneereicher Sonntag in Dresden – die Stadt hüllt sich in eine dicke, weiße Decke, die die historischen Gemäuer und verwinkelten Gassen in eine fast magische Atmosphäre taucht. Die Straßen sind nahezu leer, und die Stille, die den Schnee begleitet, schafft eine besondere Stimmung, die man nur wenige Male im Jahr erleben kann. In diesen seltenen Momenten offenbart sich Dresden von einer ganz neuen Seite, in der die Vergangenheit und die Gegenwart in einem zauberhaften Zusammenspiel verschmelzen.
Unser Dresden verändert sich Jahr für Jahr auf beeindruckende Weise. Ständig entstehen neue Bauprojekte, die dem Stadtbild frische Akzente verleihen und neue Blickwinkel eröffnen. Trotzdem bleibt die Geschichte überall spürbar, besonders in der Altstadt, wo moderne Architektur auf prachtvolle historische Bauten trifft. Es ist faszinierend, wie sich das Alte und das Neue in Dresden verbinden und ein Stadtbild formen, das sowohl traditionsbewusst als auch zukunftsorientiert ist.
Im Herzen der Altstadt thront die Frauenkirche, eines der bekanntesten Wahrzeichen Dresdens. Mit ihrer imposanten Größe und der majestätischen Anmut, die sie ausstrahlt, prägt sie das Stadtbild wie kein anderes Gebäude. Im Winter, wenn der Schnee auf ihren steinernen Kuppeln und Fassaden liegt, wirkt sie noch eindrucksvoller und verleiht der Altstadt eine besondere, fast festliche Atmosphäre. Die Frauenkirche ist nicht nur ein architektonisches Meisterwerk, sondern auch ein Symbol für den Wiederaufbau und die Erneuerung Dresdens nach den Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs.
Kommt mit auf einen kleinen Winterspaziergang durch die Dresdner Altstadt. Lasst uns die schneebedeckten Straßen entlangschlendern und die besondere Ruhe genießen, die nur der Winter bringen kann. Wir können die Spuren der Zeit in den Mauern der alten Gebäude sehen, die Geschichten von Jahrhunderten erzählen. Die weiche Schneedecke dämpft die Geräusche der Stadt, und man kann sich leicht in die Vergangenheit zurückversetzt fühlen, als die Welt noch ein wenig langsamer tickte.
Dieser Spaziergang bietet nicht nur die Gelegenheit, die Schönheit der winterlichen Altstadt zu genießen, sondern auch, Dresden aus einer neuen Perspektive zu betrachten. Die Mischung aus historischen und modernen Elementen wird besonders im Schnee deutlich, wenn die Kontraste verschwimmen und die Stadt in einem neuen, fast poetischen Licht erscheint. Ob Tourist oder Dresdner – ein solcher Spaziergang ist immer wieder ein besonderes Erlebnis, das lange in Erinnerung bleibt.