ANDY PAULIK

Andy_Paulik_Hochzeitsfotograf_Dresden

Menschen, Geschichten und die kleinen Momente dazwischen – darum geht es in der Arbeit von Andy Paulik. Seit über 13 Jahren ist der gebürtige Lausitzer als Fotograf und Gestalter tätig. Sein Schwerpunkt liegt heute in der Hochzeitsfotografie, doch auch Unternehmen vertrauen auf seinen Blick für Authentizität, Ästhetik und Persönlichkeit.

Im Interview mit der Göttinger Journalistin Marisa Müller spricht er über seinen Weg zur Fotografie, die Kraft echter Begegnungen und die Frage, was ein Bild wirklich besonders macht.

Andy, beschreibe dich mit 5 Worten!

Menschenfreund. Ästhet. Lausitzer.
Naturverliebt. Familienmensch.

Du bist viel unterwegs, welche Orte wirst du nie vergessen?

Manchmal sind es gar nicht die Orte selbst, die in Erinnerung bleiben. Oft sind es die Begegnungen, besondere Gespräche oder dieses eine Gefühl, das man in einem bestimmten Moment erlebt. Einige Landschaften haben mich tief beeindruckt, aber unvergesslich werden Orte für mich erst durch die Menschen und Geschichten, die ich dort erlebt habe.

Flughafen in WL erreicht man nach einer Stunde Highway und einer Stunde Schotter-Straße die Ranch am Big Creek River. Die Ranch ist mit 5 Zimmern für je 2 Personen sowie zwei Cabins für 4 und 2 Personen angelegt. Zur Freizeitaktivität werden hauptsächlich geführte Wandertouren angeboten.  Die Ranch besitzt 20 ausgebildete Pferde für dieses einmalige Erlebnis durch die Natur, dieses ist wahrlich einzigartig. Mit einem gewissen Respekt zur Natur erlebt man hier großartig Panoramen. Die beste Reisezeit schätze ich von Mai bis Oktober. Ein paar mitgebrachte Eindrücke möchte ich nun gern übermitteln ...

Du bist ja nicht ausschließlich Hochzeitsfotograf, sondern auch noch Mediengestalter und Grafikdesigner. Wie darf sich der Laie deinen Alltag vorstellen?

Eigentlich mache ich immer dasselbe – egal ob bei einer Hochzeit oder für ein Unternehmen: Ich erzähle Geschichten mit Bildern.

Viele kennen mich als Hochzeitsfotografen. Gleichzeitig begleite ich Unternehmen fotografisch und gestalterisch. Vom ersten Foto bis zum fertigen Werbemittel entsteht vieles aus einer Hand. Das spart Abstimmungen und sorgt dafür, dass am Ende alles zusammenpasst.

Mein Alltag ist deshalb ziemlich vielseitig. An einem Tag fotografiere ich eine Hochzeit oder eine Unternehmensreportage, am nächsten sitze ich im Büro, bearbeite Bilder, entwickle Gestaltungskonzepte oder tausche mich mit Kunden aus. Genau diese Mischung aus Kreativität, Handwerk und echten Begegnungen macht meinen Beruf für mich so besonders.

Andy, wie bist du zu der heutigen Tätigkeit gekommen? Die viele Romantik, Hochzeit – ein schöner, aber auch irgendwie untypischer Berufszweig, oder?

Vielleicht wirkt es auf den ersten Blick ungewöhnlich. Für mich war der Weg aber ganz logisch. Ich arbeite gerne mit Menschen, interessiere mich für ihre Geschichten und habe schon immer einen Blick für Ästhetik und Gestaltung gehabt. Ob bei einer Hochzeit oder für ein Unternehmen – am Ende geht es immer darum, Persönlichkeit sichtbar zu machen und echte Momente festzuhalten.

Gut gekontert. Was ist Dir beim Fotografieren und der Arbeit mit den Kunden denn besonders wichtig?

Authentizität. Mir ist wichtig, Menschen so zu fotografieren, wie sie wirklich sind. Natürlich gebe ich Orientierung, aber die schönsten Bilder entstehen nicht durch perfekte Posen, sondern durch echte Momente. Ein ehrliches Lachen, ein nachdenklicher Blick oder eine natürliche Geste erzählen oft mehr als jedes inszenierte Foto.

Genauso wichtig ist mir die Kommunikation. Gute Bilder entstehen aus Vertrauen. Deshalb nehme ich mir Zeit, Menschen kennenzulernen, zuzuhören und ein Gefühl dafür zu entwickeln, wer sie sind und was ihnen wichtig ist. Das gilt für Brautpaare genauso wie für Unternehmen. Am Ende geht es immer darum, Persönlichkeit sichtbar zu machen.

Wieso bist Du der richtige Ansprechpartner für das perfekte Bild?

Ich glaube, ein gutes Bild entsteht nicht nur durch Technik oder die richtige Kamera. Es entsteht, wenn Menschen sich wohlfühlen und ganz sie selbst sein können.

Mein Anspruch ist es, nicht nur schöne Bilder zu machen, sondern Bilder mit Persönlichkeit. Dafür brauche ich kein Rampenlicht. Im Gegenteil: Ich arbeite lieber aufmerksam im Hintergrund, beobachte, warte auf den richtigen Moment und halte fest, was wirklich passiert. Vielleicht bin ich deshalb manchmal der unsichtbare Schatten – aber genau dort entstehen oft die stärksten Bilder.

Ich denke, ich liege richtig wenn ich vermute, dass Du Deinen Beruf schon recht gern hast, oder?

Auf jeden Fall. Ich glaube, was mich bis heute antreibt, ist die Vielfalt. Ich darf Menschen kennenlernen, Geschichten erleben und an besonderen Momenten teilhaben. Jede Begegnung hinterlässt Spuren und erweitert den eigenen Blick auf die Welt.

Genau diese Mischung aus Kreativität, Menschen und neuen Erfahrungen macht meinen Beruf für mich so besonders. Deshalb freue ich mich noch immer auf jedes neue Projekt.

Wie würdest Du Deinen Stil beschreiben?

Beobachtend, natürlich und mit einem Blick für die kleinen Details. Ich halte mich beim Fotografieren bewusst im Hintergrund und lasse Situationen entstehen, statt sie zu inszenieren. So entstehen authentische Bilder, die echte Emotionen und Persönlichkeiten zeigen.

Gleichzeitig mag ich Bilder mit einer gewissen Leichtigkeit – manchmal poetisch, manchmal mit einer Prise Humor, aber immer ehrlich. Mein Ziel ist es, zeitlose Fotografien zu schaffen, die auch in vielen Jahren noch berühren und nicht einem kurzlebigen Trend folgen.

Warum sollte sich der Kunde abgesehen von deinem fotografischen Können für dich entscheiden?

Weil gute Bilder nur ein Teil der Geschichte sind. Natürlich bringe ich Erfahrung mit – aus über 300 Hochzeiten sowie zahlreichen Unternehmens- und Familienprojekten. Aber mindestens genauso wichtig ist, wie man miteinander arbeitet.

Mir ist ein ehrlicher, unkomplizierter Umgang wichtig. Ich höre zu, denke mit und begleite Menschen auf Augenhöhe. Viele Kunden sagen mir, dass sie sich schnell wohlfühlen und genau daraus entstehen oft die besten Bilder. Am Ende entscheidet man sich nicht nur für einen Fotografen, sondern für einen Menschen, den man gerne an seiner Seite hat.

Andy, das war sehr aufschlussreich. Ich wünsche Dir weiterhin viel Erfolg und vielen Dank für das Gespräch!

INSTAGRAM

PRIVAT UNTERWEGS

Rückrufwunsch
*
*
*